Klasse

Hans Schabus

Die Universität für angewandte Kunst Wien vergibt gemeinsam mit der Stadt Wien den Vanessa Preger-McGillivray-Preis für eine Abschlussarbeit aus der Studienrichtung Bildende Kunst. Benannt wurde der Preis nach jener Studentin, die am 2. November 2020 bei einem Anschlag in der Wiener Innenstadt ermordet wurde. Vanessa Preger-McGillivray hatte im Herbst 2020 ihr Studium der Bildenden Kunst an der Universität für angewandte Kunst Wien begonnen. Der Preis soll an die Namensgeberin erinnern, das Potenzial eines Kunststudiums vergegenwärtigen, Impulse geben und die Hoffnungen und Perspektiven von Studierenden auf ein künstlerisch erfülltes Leben widerspiegeln.

 

Mit 3000 Euro dotiert wird dieser Preis jeweils zu Ende des Wintersemesters ausgelobt. Auf Vorschlag der Diplomjury der Studienrichtung Bildende Kunst wählen das Rektorat der Angewandten und eine Vertretung aus der Kulturabteilung der Stadt Wien die Preisträgerin oder den Preisträger auf Basis der vorgelegten künstlerischen Abschlussarbeit aus. Die Vergabe des von der Universität für angewandte Kunst Wien und der Stadt Wien gestifteten Preises ist vorerst auf vier Jahre gesichert.

Wintersemester 2020/21

 

Maria Cozma

„It’s an early winter evening and even though it’s not particularly late, the time has lent the sky an almost prematurely darkened cast“

Text

Seminarraum Paulusplatz

Foto: Maria Cozma

Maria Cozma überzeugte die Jury durch ihre Arbeit mit dem Titel „It’s an early winter evening and even though it’s not particularly late, the time has lent the sky an almost prematurely darkened cast“. „Maria Cozma hat in ihrer Abschlussarbeit eine präzise, poetische Kargheit erschaffen, die die Abwesenheit zentral setzt und so unser Handeln und Sprechen befragt“, begründet die Diplomjury ihre Entscheidung, welche unter dem Vorsitz von Henning Bohl die Professor:innen Judith Eisler, Gabriele Rothemann, Paul Petritsch, Hans Schabus und Jan Svenungsson umfasste.